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Wirtschaftssenator Martin Günthner und Präses Joachim Feldmann

„Mehr Dialogbereitschaft“ angekündigt - Vollversammlung der Handwerkskammer Bremen

16.06.2010

Bremens Wirtschaftssenator Martin Günthner besucht die Vollversammlung der Handwerkskammer in Bremerhaven und kündigt künftigen Sitz der Kammer im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung an.

Die Vollversammlung ist das oberste Organ der Handwerkskammer. Sie bestimmt unter anderem den Haushaltsplan und legt die Höhe von Beiträgen und Gebühren fest. Anlässlich der Vollversammlung am 15. Juni 2010 in Bremerhaven besuchte der Bremer Senator für Wirtschaft und Häfen, Martin Günthner, die Vollversammlung. „Hochmodern, innovativ und vielfältig“ – so empfindet der Senator das Handwerk, das sich aus seiner Sicht immer wieder neu entwickelt. „Diese Vielfalt gilt es zu stützen“, sagte er und freute sich, dass mit der Änderung des zweiten Hochschulreformgesetzes den Handwerksmeistern und Meisterinnen nun der Zugang zu den Hochschulen möglich ist. „Damit wird ein weiterer Bildungsweg durchlässiger“, sagte der Senator.

Für die Konzentration auf die Stärken des Landes Bremen ermutigte Senator Martin Günthner die Vertreter des Handwerks, sich einzubringen. Er versprach: „Die Wirtschaftsfördergesellschaften, die WFB und die BIS werden Sie gerne unterstützen!“ Dabei beteuerte er auch den Willen zu mehr Gesprächs- und Dialogbereitschaft zwischen der Politik und dem Handwerk. „Es darf nicht sein, dass das Handwerk in den Aufsichtsgremien nur unter ferner liefen vorkommt. Wir brauchen eine kontinuierliche enge Zusammenarbeit. Dies muss sich auch in der Besetzung der Gremien niederschlagen“, sagt er wörtlich und teilte erfreut mit, dass einen Tag vor der Vollversammlung beschlossen worden sei, dass künftig ein Vertreter der Handwerkskammer im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderung beteiligt sein wird. „Damit ist ein Geburtsfehler der neuen Bremer Wirtschaftsförderungsgesellschaft beseitigt“, betonte der Senator. 

 

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