© Romolo Tavani

Coronavirus: Schutz und Infos für Betriebsinhaber

Lesen Sie hier, was Sie als Betriebsinhaber wissen müssen und wie Sie die Ansteckungsgefahr minimieren.

Unsere Hotline für Sie!

Für all Ihre Fragen rund um das Coronavirus habe wir eine Hotline für Sie eingerichtet:

0421 30500-0

Was Betriebsinhaber jetzt wissen müssen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn befürchtet eine Corona-Epidemie in Deutschland. An der Entwicklung eines Impfstoffes wird gearbeitet, eine Schutzimpfung wird aber wohl noch Monate dauern.

Grund zur Panik vor einer Ansteckung besteht dennoch nicht.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen, was Sie als Betriebsinhaber nun wissen müssen und wie Sie mit einfachen Maßnahmen das Risiko einer Ansteckung reduzieren.

 

Arbeitsrechtliche Fragen klärt ein Merkblatt der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände.
Sie können es hier herunterladen:

Bei der Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland hilft ein Leitfaden der International SOS Foundation.
Auch dieser steht kostenfrei zur Verfügung:

Für die medizinische Abklärung Ihres Gesundheitszustandes wenden Sie sich bitte stets an die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Vereinbaren Sie dazu bitte vorab telefonisch mit der betreffenden Praxis einen Termin.

Das Gesundheitsamt Bremen betreut ausschließlich sogenannte Kontaktpersonen. Dies sind Menschen, die Kontakt mit einer nachweislich durch Coronaviren erkrankten Person hatten. In diesem Fall ordnet das Gesundheitsamt eine häusliche Isolierung an.

Hotline mit allen wichtigen Informationen unter der Telefonnummer 0421 115 oder auf der Internetseite
www.gesundheitsamt.bremen.de

Dipl.-Biologin Tuku Roy-Niemeier

Telefon 0421 30500-312
Telefax 0421 30500-319
roy-niemeier.tuku@hwk-bremen.de

Weitere Informationen zum Coronavirus

  • Wie wird das Coronavirus übertragen und wie groß ist die Gefahr einer Ansteckung?
  • Wie lange dauert es, bis die Erkrankung bei infizierten Menschen ausbricht?
  • Welche Symptome gibt es und was passiert im Verdachtsfall einer Ansteckung?

Antworten auf häufige Fragen bietet das Bundesgesundheitsministerium auf einer Sonderseite. 

Aktuelle Informationen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) stellt auch das Robert-Koch-Institut bereit.

So minimieren Sie das Ansteckungsrisiko

Mit diesen vier Maßnahmen können Sie das Risiko senken, sich mit dem Coronavirus und anderen Erregern zu infizieren:

  1. Achten Sie auf sorgfältige Handhygiene.
    Eine Anleitung in fünf Schritten bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
  2. Beim Händewaschen sind Desinfektionsmittel eine gute Unterstützung. Sie sind in Apotheken und Drogerien erhältlich.
  3. Halten Sie sich an die Husten- und Nies-Etikette.
    Wie diese aussieht, erklärt die BZgA auf ihrem Portal infektionsschutz.de.
  4. Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu Erkrankten.
    Auf Händeschütteln sollte im Krankheitsfall ebenfalls verzichtet werden.

Diese Maßnahmen schützen Sie natürlich auch vor anderen akuten Atemwegserkrankungen – zum Beispiel vor der nächsten Grippewelle.

Experten empfehlen dieselben Maßnahmen, die grundsätzlich bei ansteckenden Krankheiten ratsam sind.

Kurzarbeit und Ausbreitung des Coronavirus

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat in einer aktuellen Meldung ausdrücklich klargestellt, dass bei Auftragsengpässen durch das Coronavirus die Beantragung von Kurzarbeitergeld grundsätzlich möglich ist.

Vor der Beantragung von Kurzarbeitergeld aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus müssen Betriebe die zuständige Agentur für Arbeit kontaktieren. Diese prüft, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind. Voraussetzung ist, dass ein Unternehmen aufgrund von Krankheitsfällen durch das Coronavirus Kurzarbeit anordnet und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt. Der Bezug von Kurzarbeitergeld ist möglich, wenn die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Das kann der Fall sein, wenn aufgrund des Coronavirus zum Beispiel Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorübergehend geschlossen wird. Die Leistung muss wie sonst bei Kurzarbeitergeld vom Arbeitgeber beantragt werden.

Eine Beantragung ist auch online möglich.

www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/kabinett-kurzarbeitergeld-1729626

Informationen rund um das Thema Coronavirus bietet zudem eine von der Bundesagentur für Arbeit eingerichtete Hotline: 0800 45555 20.

Lieferengpässe, Auftragsausfälle und Betriebsschließung

Zugang zur finanziellen Unterstützung wird erleichtert.

Sofern aufgrund etwaiger Lieferengpässe oder anderweitiger Ausfälle Aufträge nicht (rechtzeitig) erfüllt werden können und zur Überbrückung Kredite notwendig werden, können die Deutschen Bürgschaftsbanken diese mit Bürgschaften besichern.

Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann in wenigen Minuten und sicher über das Finanzierungsportal der Deutschen Bürgschaftsbanken gestellt werden. Sollte der gesamte Betrieb durch eine Behörde unter Quarantäne gestellt werden, tritt u. U. eine individuell abgeschlossene Betriebsschließungsversicherung für den Schaden ein.