COVID-19: Fallzahlen in Deutschland

Das Robert Koch Institut (RKI) stellt eine detaillierte Darstellung der übermittelten COVID-19-Fälle in Deutschland nach Landkreis und Bundesland bereit.

 

Corona-Schnelltests
 

Sowohl die Kassenärztliche Vereinigung Bremen, als auch das Medizinische Versorgungszentrum Bremen-Mitte stellen diese Angebote zur Verfügung, weitere werden bereits in den kommenden Tagen folgen.

Wir möchten Ihnen mit dem Fragen- und Antwortkatalog Hinweise zum Umgang mit den Vorgaben der SARS-CoV-2-Arbeitsschutz-verordnung (Corona-ArbSchV) geben und aufkommende Fragen beantworten.

Neuerungen Coronaverordnung

3. Verordnung zur Änderung der Neunundzwanzigsten Verordnung
zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2
Tritt am 13.12.2021 außer Kraft

Es gilt 3G am Arbeitsplatz

Demnach dürfen Arbeitgebende und Beschäftigte in Arbeitsstätten, in denen physische Kontakte von Arbeitgebern und Beschäftigten untereinander oder zu Dritten nicht ausgeschlossen werden können, nur betreten, wenn sie geimpfte, genesene oder getestete Personen sind.

Das gilt auch für betrieblich organisierte Transporte von mehreren Beschäftigten zur Arbeitsstätte oder von der Arbeitsstätte (Sammeltransporte). Beispielsweise liegt dies vor, wenn der Betrieb die Fahrzeuge für die gemeinsame Fahrt zur Verfügung stellt.

Tests

  • Hinsichtlich der täglichen Tests der ungeimpften bzw. nicht genesenen Personen gilt, dass alle Tests zugelassen sind (PCR-Test mit Gültigkeit 48 Stunden, Schnelltest mit Gültigkeit 24 Stunden, Selbsttest unter Aufsicht im Betrieb mit Gültigkeit 24 Stunden).
     
  • Die Kosten der Tests haben die Beschäftigten für die Anzahl der benötigten Tests zu tragen, die über die zwei Tests hinausreichen, welche nach der Corona-Arbeitsschutz-Verordnung vom Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen sind.
     
  • Die Gültigkeit des Testnachweises muss zum Zeitpunkt der betrieblichen Zugangskontrolle gegeben sein.
     
  • Die Testpflicht gilt auch für Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.
     
  • Arbeitgebende müssen die Zugangskontrolle dokumentieren. Die Dokumentation ist spätestens 6 Monate nach der Erhebung zu löschen.
    Es reicht nach Informationen des Bundesarbeitsministeriums aus, die jeweils durchgeführte Kontrolle bei den Personen festzuhalten, beispielsweise durch Abhaken der jeweiligen Namen auf einer Liste.
    Bei geimpften Personen muss das Vorhandensein eines gültigen Nachweises nur einmal erfasst und dokumentiert werden. Ebenso bei genesenen Personen. Zusätzlich aber bitte den Ablauf des Genesenstatus (6 Monate) notieren.
     
  • Arbeitgebende und Beschäftigte müssen einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis mit sich führen, zur Kontrolle verfügbar halten oder bei dem Arbeitgebende hinterlegt haben.
     

Weitergehende Informationen finden Sie in den FAQ des Bundesarbeitsministeriums.

Homeoffice/ Mobiles Arbeiten

Arbeitgebende haben den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen. Das gilt nicht, wenn zwingende betriebsbedingte Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

Regelungen für Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen erbringen

Körpernahe Dienstleistungen erbringen insbesondere Friseur-, Kosmetik- und Fußpflegebetriebe..

Betriebe, die körpernahe Dienstleistungen erbringen, dürfen in geschlossenen Räumen ihre Dienstleistungen nur anbieten, wenn sie die 2G-Regel beachten.

Was gilt im Einzelnen?

  • Kunden müssen entweder geimpft (mit Impfnachweis) oder genesen (mit Genesenennachweis) sein.
     
  • Kinder bis 12 Jahre und 3 Monate dürfen ebenfalls bedient werden (ohne Testnachweis).
     
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, dürfen bedient werden. Notwendig ist die Vorlage eines ärztlichen Attestes im Original.
    In diesem Fall ist ein negativer PCR-Test vorzuweisen.
     
  • Inhaber und Mitarbeiter müssen entweder den Nachweis der Impfung/Genesung oder täglich vor der Arbeitsaufnahme einen negativen Testnachweis erbringen. Hierbei sind PCR-Tests (vor höchstens 48 Stunden) oder Schnelltests (vor höchstens 24 Stunden) an jedem Arbeitstag bzw. Selbsttests unter Aufsicht an jedem Arbeitstag möglich.

    Aufgrund des ergänzend greifenden § 28b IfSG, nachdem ungeimpfte und nicht genesene Inhaber und Mitarbeiter jeden Arbeitstag einen gültigen Testnachweis zu erbringen haben, müssen alle Arbeitstage durch einen negativen Testnachweis abgedeckt sein. Dies gilt auch für einen pro Arbeitstag durchgeführten Schnelltest bei einer offiziellen Teststation.
    Von den Kosten für die Selbsttests im Betrieb trägt der Betrieb die Kosten für zwei Tests, für die restlichen Tage müssen die Mitarbeitenden die Kosten selbst tragen.
     
  • Dokumentation
    Eine Dokumentation ist bei den Nachweisen der Kunden nicht vorgeschrieben.
     
  • Maskenpflicht
    Kunden, Kinder und Jugendliche zwischen dem 6. und 16. Geburtstag müssen eine medizinische Maske tragen.
    Von der Maskenpflicht befreit sind Kinder bis zum 6. Geburtstag.

    Hinsichtlich der Maskenpflicht des Personals ist der Arbeitsschutz zu beachten. Die Arbeitsschutzbestimmungen der Berufsgenossenschaft sehen die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern vor. Dieser kann in aller Regel nicht eingehalten werden. Nach unserer Einschätzung der Arbeitsschutzregeln muss das Personal medizinische Masken tragen. Je nach Dienstleistungsart sind aus Gründen des Arbeitsschutzes höherwertige Masken zu tragen.
  • Schriftliches Infektionsschutzkonzept
     
  • Kontaktdaten der Kunden sind zu erheben (Vor- und Zunamen, Anschrift, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse und Zeitraum (Datum, Uhrzeit) des Aufenthaltes).

Regelungen für Betriebe, die keine körpernahen Dienstleistungen erbringen

Betriebe, die keine körpernahen Dienstleistungen erbringen, dürfen weiterhin Ihre Leistungen erbringen bzw. die Läden geöffnet haben.
Es gelten keine Zugangsbeschränkungen wie beispielsweise 3G.

Was gilt im Einzelnen?

  • Für die Inhaber und Mitarbeiter gilt die 3G-Regel am Arbeitsplatz (siehe oben).
     
  • Mindestabstand
     
  • Ein Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Kunden aber auch zwischen Personal und Kunden wird empfohlen.
     
  • Maskenpflicht
    In Gebäuden und geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht für Kunden. Für Inhaber und Mitarbeiter ist hinsichtlich der Maskenpflicht der Arbeitsschutz zu beachten. Die Arbeitsschutzbestimmungen der Berufsgenossenschaft sehen die Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern vor. Dieser kann in zum Teil nicht eingehalten werden. Nach unserer Einschätzung der Arbeitsschutzregeln müssen der Inhaber und die Mitarbeiter medizinische Masken tragen.
     

Ausnahmen:

  • Wenn Kunden oder Personal einen festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz eingenommen haben und 1,50 Meter Abstand zur nächsten Person einhalten, können sie ihre Maske abnehmen.
     
  • Kinder bis zum 6. Geburtstag sind von der Maskenpflicht ganz befreit, Jugendliche bis zum 16. Geburtstag dürfen medizinische Masken tragen.
     
  • Die Maskenpflicht für das Personal besteht im Kassen- und Thekenbereich nicht, wenn durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist.
     
  • Die Maske kann abgenommen werden, soweit die Art der Dienstleistung das Tragen der Maske möglich macht.
     
  • Schriftliches Infektionsschutzkonzept

25.11.2021
Stand: 08:30 Uhr

Warnstufen - was bedeutet das?

Hwk Bremen

Kinder und Jugendliche unter 16 sind von der 2G-Regel ausgenommen.

Jugendliche ab 16 ebenfalls, wenn sie eine Schulbescheinigung vorlegen können.

Hospitalisierungsinzidenz

Der Bremer Senat hat mit der 29. Version eine neue Corona-Verordnung beschlossen, die das sogenannte Bremer Stufenmodell beinhaltet. Dabei ersetzt die Hospitalisierungsrate ab 1. Oktober die bisher geltende Sieben-Tage-Inzidenz. Das bedeutet, dass die Anzahl der Neuaufnahmen von Bremer Corona-Patientinnen und -Patienten in den Kliniken der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner beobachtet werden.

Folgende vier Stufen gibt es:

  • Stufe 0: Hospitalisierungsinzidenz liegt zwischen 0 bis 3
  • Stufe 1: Hospitalisierungsinzidenz > 3 bis 6
  • Stufe 2: Hospitalisierungsinzidenz > 6 bis 12
  • Stufe 3: Hospitalisierungsinzidenz > 12

Sobald der aktuell geltende Grenzwert an fünf aufeinander folgenden Tagen über- oder unterschritten wird, tritt eine neue Stufe ein.
Die Maskenpflicht im Öffentlichen Personenverkehr, in geschlossenen Läden und bei Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Personen gilt in allen Stufen von 0 bis 3. (Großveranstaltungen mit 2G-Regel sind davon ausgenommen). 

01.10.2021; 13:00 Uhr

COVID-19-Impfung

Es gibt individuelle und ganz persönliche Motivationen sich gegen dieses schreckliche Virus impfen zu lassen aber jede davon führt schlussendlich zu mehr Normalität und Sicherheit. Ganz gleich wie Ihre Motivation aussieht, nehmen Sie die zahlreichen Angebote an!   

Impfangebote übers Impfzentrum: www.impfzentrum.bremen.de

Oder nehmen sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf.

16.09.2021; 09:00 Uhr

Corona Checkliste für Testungen

Testangebotspflicht für Arbeitgeber

  • Alle Arbeitgeber sind weiterhin verpflichtet, ihren Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich von Zuhause aus arbeiten, zwei Corona-Tests pro Woche anzubieten.
     
  • Arbeitgeber können ihren betroffenen Beschäftigten Selbsttests anbieten. Es kann aber auch ein Vertrag mit einem Testanbieter geschlossen werden, bei dem sich die Mitarbeitenden dann auf Kosten des Arbeitgebers testen lassen können.
     
  • Es ist nicht ausreichend, wenn Arbeitgeber seine Beschäftigten auf den kostenlosen Bürgertest verweist, da die Nachweise über die Beschaffung der Tests (Rechnungen) vier Wochen lang aufbewahrt werden müssen.
     
  • Weiterhin sind Arbeitnehmende im Land Bremen verpflichtet, die Tests durchzuführen.

16.09.2021

Dipl.-Biologin Tuku Roy-Niemeier

Telefon 0421 30500-312
Telefax 0421 30500-319
roy-niemeier.tuku@hwk-bremen.de