COVID-19: Fallzahlen in Deutschland

Das Robert Koch Institut (RKI) stellt eine detaillierte Darstellung der übermittelten COVID-19-Fälle in Deutschland nach Landkreis und Bundesland bereit.

 

Wir möchten Ihnen mit dem Fragen- und Antwortkatalog Hinweise zum Umgang mit den Vorgaben der SARS-CoV-2-Arbeitsschutz-verordnung (Corona-ArbSchV) geben und aufkommende Fragen beantworten.

Senat beschließt Einführung der
Warnstufe 4

Nachdem der Senat der Freien Hansestadt Bremen sich bereits am Anfang der Woche auf eine Ausweitung der 2G-Plus-Regel verständigt hat, wurde der Beschluss über die Einführung der Warnstufe 4 gefasst. In dieser gilt die 2G-Plus-Regel in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens.

Für die Warnstufe 4 gilt weiterhin die Hospitalisierungsinzidenz als Leitindikator. Überschreitet diese den Wert von 9 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen, kann der Senat für Bremen und der Magistrat für Bremerhaven die Warnstufe 4 feststellen. In der Stadtgemeinde Bremen wurden die Kriterien für die Warnstufe 4 bereits erreicht.
Die Warnstufe 4 gilt hier deswegen ab dem 10. Januar 2022.

Beim Wechsel in Warnstufe 4 ergeben sich zwei Veränderungen:

  • Die Anwendung der 2G-Plus-Regel wird deutlich ausgeweitet und umfasst alle Einrichtungen, in denen in Warnstufe 1 die 3G-Regel und in Warnstufe 2 die 2G-Regel gilt.
  • Außerdem wird in Warnstufe 4 die 3G-Regel beim Besuch von Landes- und Kommunalbehörden eingeführt.

 

Dort, wo die 2G-Plus-Regel gilt, haben nur Genesene oder Geimpfte Zugang, die zusätzlich einen aktuellen, negativen Corona-Test vorweisen können.

Außnahmen:
Ausnahmen von der Testpflicht gelten dabei für alle, die bereits eine Auffrischungs-impfung erhalten haben und in den ersten drei Monaten nach der zweiten Impfung.

FFP2-Maskenpflicht

Nachdem seit dem 1. Januar 2022 bereits die FFP2-Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr gilt, wird diese nun auch auf Geschäfte des Einzelhandels ausgeweitet. Auch ab Montag (10. Januar 2022) müssen Kundinnen und Kunden ab 16 Jahren beim Betreten der jeweiligen Geschäfte in der Warnstufe 4 eine FFP2-Maske tragen.

In Geschäften des täglichen Bedarfs (vor allem Lebensmittelhandel) gilt dies erst ab dem 24. Januar 2022.

Im Einzelhandel, mit Ausnahme der Geschäfte des täglichen Bedarfs, gilt bereits die 2G-Regel.

Wo und ab wann gilt die 2G-Plus-Regel?

Die 2G-Plus-Regel gilt vorbehaltlich der Zustimmung der Bremischen Bürgerschaft ab dem kommenden Montag (10. Januar 2022) in den folgenden Einrichtungen der Stadtgemeinde Bremen:

  • Beim Betreten eines Krankenhauses zu Besuchszwecken
  • Beim Besuch beispielsweise von Betrieben der Gastronomie, Clubs, Spielhallen, Museen, Theatern, Kinos, Saunen, Fitnessstudios, Schwimmbädern, Sportanlagen, Messen, Flohmärkten und ähnlichen Veranstaltungen, Indoor-Spielplätzen (nur erwachsene Begleitpersonen), Kletterhallen, jeweils in geschlossenen Räumen
  • Bei der Teilnahme an Veranstaltungen, ausgenommen religiöse Veranstaltungen, und Festen in geschlossenen Räumen außerhalb der eigenen Wohnung nebst dem befriedeten Besitztum
  • Bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen, soweit diese nicht medizinisch notwendig sind
  • Bei der Ausübung von Sport in geschlossenen Räumen von Sportstätten, ausgenommen ist der Schulsport,
  • Beim Aufenthalt in Beherbergungsbetrieben bei erstmaliger Anreise und zweimal je Woche bei mehrtägigem Aufenthalt.

Was gilt als Testnachweis?

Ein Testnachweis ist entweder ein negatives Schnelltestergebnis aus einem Testzentrum, oder ein negativer PCR-Test. Der Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, der PCR-Test nicht älter als 48 Stunden.

Schnelltests im Rahmen eines betrieblichen Testkonzepts gelten ebenfalls als anerkannte Testergebnisse.

Außerdem kann vor dem Betreten der jeweiligen Einrichtung ein Selbsttest unter Aufsicht einer verantwortlichen Person durchgeführt werden. Ein solcher Test kann jedoch nur in der entsprechenden Einrichtung genutzt werden, ein Zertifikat kann darüber nicht ausgestellt werden.

Welche Ausnahmen gibt es?

Vom Testnachweis ausgenommen sind alle Personen, die bereits eine Auffrischungs-impfung erhalten haben. Der genaue Abstand zur Auffrischungsimpfung wird am 7. Januar 2022 im Rahmen der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Minister-präsidenten entschieden.

Außerdem muss in den drei Monaten nach der zweiten Impfung kein Testnachweis erbracht werden.

Alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren sind von der 2G-Plus-Regel ausgenommen.

07.01.2022
Stand: 09:30 Uhr

Hospitalisierungsinzidenz

Der Bremer Senat hat mit der 29. Version eine neue Corona-Verordnung beschlossen, die das sogenannte Bremer Stufenmodell beinhaltet.

Folgende vier Stufen gibt es:

  • Stufe 0: Hospitalisierungsinzidenz liegt zwischen 0 bis 1,5
  • Stufe 1: Hospitalisierungsinzidenz von 1,5 bis 3
  • Stufe 2: Hospitalisierungsinzidenz von 3 bis 6
  • Stufe 3: Hospitalisierungsinzidenz von 6 bis 9
  • Stufe 4: Hospitalisierungsinzidenz ab 9

Sobald der aktuell geltende Grenzwert an fünf aufeinander folgenden Tagen über- oder unterschritten wird, tritt eine neue Stufe ein.

07.01.2022

Warnstufen - was bedeutet das?

Stand: 10.01.2022
Hwk Bremen

Kinder und Jugendliche unter 16 sind von der 2G-Regel ausgenommen.

Jugendliche ab 16 ebenfalls, wenn sie eine Schulbescheinigung vorlegen können.

COVID-19-Impfung

Es gibt individuelle und ganz persönliche Motivationen sich gegen dieses schreckliche Virus impfen zu lassen aber jede davon führt schlussendlich zu mehr Normalität und Sicherheit. Ganz gleich wie Ihre Motivation aussieht, nehmen Sie die zahlreichen Angebote an!   

Impfangebote übers Impfzentrum: www.impfzentrum.bremen.de

Oder nehmen sie Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf.

16.09.2021; 09:00 Uhr

Corona Checkliste für Testungen

Testangebotspflicht für Arbeitgeber

  • Alle Arbeitgeber sind weiterhin verpflichtet, ihren Beschäftigten, soweit diese nicht ausschließlich von Zuhause aus arbeiten, zwei Corona-Tests pro Woche anzubieten.
     
  • Arbeitgeber können ihren betroffenen Beschäftigten Selbsttests anbieten. Es kann aber auch ein Vertrag mit einem Testanbieter geschlossen werden, bei dem sich die Mitarbeitenden dann auf Kosten des Arbeitgebers testen lassen können.
     
  • Es ist nicht ausreichend, wenn Arbeitgeber seine Beschäftigten auf den kostenlosen Bürgertest verweist, da die Nachweise über die Beschaffung der Tests (Rechnungen) vier Wochen lang aufbewahrt werden müssen.
     
  • Weiterhin sind Arbeitnehmende im Land Bremen verpflichtet, die Tests durchzuführen.

16.09.2021

Dipl.-Biologin Tuku Roy-Niemeier

Telefon 0421 30500-312
Telefax 0421 30500-319
roy-niemeier.tuku@hwk-bremen.de