Corona Soforthilfe Programm Land Bremen

Aktueller Hinweis

Eine Antragstellung im Rahmen des Landeszuschussprogrammes ist seit heute nicht mehr möglich!

Anträge, die bereits für das Landeszuschussprogramm gestellt wurden, werden auch im Rahmen des Bundeszuschussprogrammes geprüft. Eine erneute Antragstellung im Rahmen der Bundes-förderung ist nicht erforderlich.

Im Rahmen eines von der Senatorin für Wirtschaft neu aufgelegten Förderprogramms können Unternehmen in Bremen und Bremerhaven, die durch die Auswirkungen des Coronavirus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, Soforthilfen von bis zu 5.000 EUR im vereinfachten Verfahren und bei besonderem Bedarf bis 20.000 EUR erhalten.

Den Zuschuss können Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als 2 Millionen Euro Jahresumsatz sowie Freiberufler in Bremen und Bremerhaven erhalten.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus treffen nahezu alle Betriebe und Selbstständigen im Land Bremen. Dadurch verzeichnen wir eine sehr hohe Nachfrage nach dem Corona Soforthilfe Programm. Um eine schnellere Hilfestellung für die Betroffenen zu erreichen, wird Antragstellerinnen und Antragstellern ein unbürokratischer Zuschuss von bis zu EUR 5.000 im vereinfachten Verfahren bewilligt, der schnellstmöglich ausgezahlt wird.

Die dazu notwendigen Unterlagen sind unter Punkt 10 in dem Antragsformular dargestellt.

Eine Bezuschussung eines Liquiditätsbedarfs über EUR 5.000 Euro hinaus, erfolgt aus den oben genannten Gründen zur Zeit nicht.

Unterlagen zum Nachweis des Bedarfs über EUR 5.000 sind daher aktuell nicht notwendig. Eine Finanzierung des über EUR 5.000 hinausgehenden Liquiditätsbedarfes wird unter Berücksichtung das von der Bundesregierung angekündigte Bundeszuschussprogrammes im zweiten Schritt geprüft.

02.04.2020

Corona-Hotline

Telefon 0421 30500-0

Bremer Unternehmen senden ihren vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Antrag nebst Anlagen vornehmlich per E-Mail an zuschuss@bab-bremen.de. Bitte beachten Sie, dass nur vollständige Anträge inkl. Anlagen bearbeitet werden können.


Unternehmen aus Bremerhaven stellen ihren Antrag bei der Task Force der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH.

Zur Antragstellung geht es hier:

Liquiditätszuschüsse zur Bewältigung der laufenden Kosten.

  • Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als 2 Mio. EURO Jahresumsatz
  • Die Berechnung der Zahl der Mitarbeiter_innen erfolgt gemäß der KMU Richtlinie der EU-Kommission
    • Grundsätzlich ist nicht die reine Zahl der Mitarbeiter_innen entscheidend, sondern die Anzahl von sog. „Vollzeitäquivalenten“: Mehrere Teilzeitmitarbeiter_innen ergeben ein Vollzeitäquivalent („Vollzeitstelle“).
    • Neben den festangestellten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten müssen auch geringfügig Beschäftigte (sog. 450 Euro Kräfte) sowie mitarbeitende Eigentümer_innen und Teilhaber_innen mit ihrer regulären Wochenarbeitszeit eingerechnet werden.
    • Auszubildende müssen nicht mitgezählt werden.
    • Saisonarbeitskräfte werden nur anteilig mitgezählt (Beispiel: eine Saisonarbeitskraft arbeitet 3 Monate im Jahr Vollzeit= 0,25 Vollzeitäquivalente).
  • Hauptberuflich freiberuflich Tätige
  • Soloselbständige
  • mit Sitz oder Betriebsstätte im Land Bremen
  • Ausgaben für laufende Belastungen wie z. B. Miet- und Pachtzahlungen für gewerbliche Immobilien, die aufgrund der Corona-Krise nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden können.
  • Zinszahlungen, Finanzierungsraten für fremdfinanzierte Maschinen, Anlagen und Einrichtungen, die aufgrund der Corona-Krise nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden können.
  • Berücksichtigt werden können Kosten für max. 3 Monate.
  • Kein Ausgleich von Kosten, die vor dem 01.03.2020 entstanden sind.
  • Liquiditätszuschuss, der nicht zurück gezahlt werden muss
  • Je nach Höhe des dargestellten Liquiditätsengpasses bis zu 5.000 EURO
  • In begründeten Einzelfällen bis zu max. 20.000 EURO, bei entsprechenden Nachweisen

Die Antragstellung erfolgt ausschliesslich mit dem Antragsformular (oben). Das Formular kann online ausgefüllt werden, muss aber nach dem Ausdrucken von Ihnen unterschrieben bei uns eingereicht werden.
 

Achtung: Es können nur Anträge berücksichtigt werden, die vollständig ausgefüllt, unterschrieben und mit den im Formular genannten Anlagen bei uns eingereicht werden!

 

Anträge für Bremen werden bei der BAB gestellt:
Bitte schicken Sie Antrag und Anlagen per E-Mail an zuschuss@bab-bremen.de

 

Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, schicken Sie uns den Antrag per Post an:

BAB Bremer Aufbau Bank GmbH

Langenstr. 2-4

28195 Bremen

 

Aufgrund der aktuellen Lage können wir momentan keine persönliche Beratung vornehmen.

 

Bei Fragen zur Antragstellung wenden Sie sich bitte an unser Task-Force-Team!

 

 

Anträge für Bremerhaven werden über die Task Force der BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH

  • Gewährte Zuschüsse dienen als Liquiditätshilfe bis zur Klärung und Realisierung anderer Ansprüche. Im Falle einer Überkompensation (Entschädigungs- und Versicherungsleistungen, andere Fördermaßnahmen z. B. des Bundes) sind die erhaltenen Zuschüsse anteilig zurückzuzahlen.
  • Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

Corona Soforthilfe Programm des Bundes

Der Bund hat Haushaltsmittel in Höhe von 50 Milliarden Euro für Soloselbständige, kleine Unternehmen und Freiberufler zur Verfügung gestellt.

Bremen wird die neue Richtlinie zur Umsetzung des Bundesprogrammes am 1. April 2020 ermöglichen. Die Soforthilfe dient der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Unternehmen und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen in Folge der Corona-Krise.

  • Es werden maximal 9.000 Euro für Betriebe bis 5 Mitarbeitern und
  • maximal 15.000 Euro für Betriebe mit bis 10 Beschäftigten
  • für einen Zeitraum von maximal 3 Monaten ausgezahlt.


Eine Kumulierung mit anderen Hilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist grundsätzlich möglich, eine Überkompensation ist aber zurückzuzahlen.

Der Zuschuss wird bei den Steuervorauszahlungen für 2020 nicht berücksichtigt. Der Zuschuss ist grundsätzlich steuerpflichtig, aber wirkt sich erst dann aus, wenn die Steuererklärung für 2020 eingereicht wird, also frühestens im nächsten Jahr.
Nur wenn im Jahr 2020 ein positiver Gewinn erwirtschaftet wurde, wird dann auf den Zuschuss der individuelle Steuersatz fällig.

Die Antragstellenden müssen im Landes- wie auch im Bundesprogramm glaubhaft versichern, dass sie sich durch die Corona-Pandemie in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden geraten.

Umfangreiche Informationen auch unter www.bmwi.de/coronavirus oder
www.bundesfinanzministerium.de/corona.

In Abstimmung mit der BAB erhalten Sie das Antragsformular und die Antragskriterien ab dem 3. April 2020 an dieser Stelle.

Für Unternehmen ist Liquidität derzeit besonders wichtig. In vielen Branchen werden
Aufträge storniert, bleiben Kunden aus und die Geschäfte liegen brach. Während die Einnahmen wegbrechen, müssen laufende Kosten, wie etwa die Mieten, weiterbezahlt werden. So kommen auch gesunde Unternehmen unverschuldet schnell an die Grenze ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit.

Um diese Liquiditätsengpässe zu überwinden, haben wir die Kreditprogramme
bei der KfW erheblich ausgeweitet
. Das von uns am 13. März 2020 angekündigte
Sonderprogramm der KfW ist inzwischen in Kraft.
Anträge können seit dem 23. März 2020 bei den Hausbanken, Genossenschafts-banken und Sparkassen gestellt werden. Ganz bewusst haben wir uns in der Bundesregierung dafür entschieden, diese Programme in ihrem Volumen nicht zu begrenzen. Es darf gar nicht erst die Sorge entstehen, dass nur diejenigen Unternehmen, die schnell genug ihre Anträge stellen, zum Zuge kommen. Und erste Signale von den Banken und der KfW zeigen, dass diese Botschaft angekommen ist und bereits viele Anträge gestellt wurden.


Von dem Angebot der KfW sollten möglichst viele Unternehmen profitieren, die nun wegen der Corona-Krise vor Problemen stehen. Deshalb haben wir das Angebot der KfW an vielen Punkten nochmals verbessert:

 

  • Die KfW bietet Liquiditätsunterstützung sowohl für Mittelständler und junge Unternehmen als auch für sehr große Unternehmen.
  • Wir haben als Kernstück der neuen Regeln der KfW ermöglicht, einen höheren Anteil der Risiken zu übernehmen. Für kleine und mittlere Unternehmen kann sie nun bis zu 90 Prozent der Risiken übernehmen. Bei der Hausbank bleibt daher lediglich ein Risikoanteil von 10 Prozent. Das erhöht die Bereitschaft der Banken und Sparkassen, Kredite zu vergeben. Vielfach erreicht uns die Frage, warum nicht auch eine Risikoübernahme zu 100 Prozent möglich ist. Dies ist aufgrund des EU-Beihilferechts nicht möglich. Wichtiger aber ist: Bei einer reinen Durchleitung der Kreditanträge durch die Hausbank an die KfW müsste diese selbst in die intensive Prüfung einsteigen - das würde die Prozesse erheblich verlangsamen. Die Bank vor Ort kennt ihre Kunden und kann die wirtschaftlichen Verhältnisse besser einschätzen.
  • So können die Verfahren deutlich beschleunigt werden, indem die Antragsprozesse erheblich verschlankt werden. Dies gilt für die Anforderungen zur Risikoprüfung bei der KfW, als auch für die einzureichenden Unterlagen der Unternehmen. So entfällt für Kredite bis zu 3 Millionen Euro die Risikoprüfung durch die KfW komplett und bis zu 10 Millionen Euro wird sie deutlich vereinfacht. Somit können Anträge deutlich schneller bearbeitet werden als bisher. Die Zusageschreiben werden elektronisch verarbeitet - auch das beschleunigt die Prozesse.
  • Die Konditionen für die Unternehmen werden so günstig wie möglich gehalten. Deshalb sind die Zinsen so niedrig, wie es nach den beihilferechtlichen Vorgaben der EU geht. So kann die KfW den Unternehmen zum Start des Sonderprogramms deutlich günstigere Zinssätze anbieten.

Antragstellende Unternehmen können sich bei ihren Banken und Sparkassen, aber auch direkt bei der KfW unter www.kfw.de/corona über die bestehenden Programme informieren. Die KfW hat die Kapazitäten ihres Service-Centers erheblich ausgeweitet und beantwortet unter 0800 5 39 90-01 auch direkt Fragen der einzelnen Unternehmen. In der Anlage finden Sie eine detaillierte Übersicht über das neue KfW-Sonderprogramm zur Bekämpfung der Corona-Krise sowie eine umfassende Information der KfW zu den Programmen der Unternehmens-finanzierung.

Neben der Ausweitung der KfW-Programme hat die Bundesregierung steuerliche Erleichterungen auf den Weg gebracht. Steuerzahlungen können einfacher gestundet und Vorauszahlungen einfacher herabgesetzt werden. Zudem sorgen wir für Erleichterungen bei der Vollstreckung. Damit wird der Zeitpunkt der Steuerzahlung hinausgeschoben und es verbleibt mehr Liquidität in den Unternehmen. Der für diese Maßnahmen erforderliche Erlass des Bundesfinanz-ministeriums wurde am 19. März veröffentlicht. Die Finanzminister der Länder
haben wir gebeten, diese Regelungen nun überall sofort umzusetzen und die Finanzämter zu veranlassen, die Spielräume großzügig zu nutzen.

Die Bundesregierung tut alles, um Arbeitsplätze in den Unternehmen zu sichern. Deshalb haben wir bereits vor zwei Wochen die Zugangsvoraussetzungen für das Kurzarbeitergeld erleichtert. So kann Kurzarbeit jetzt schon dann beantragt werden, wenn nur 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebs von Arbeitsausfall betroffen sind. Die Bundesagentur für Arbeit erstattet die vollen Sozialversicherungsbeiträge. Und auch Leiharbeiter können Kurzarbeitergeld bekommen.


Die hohe Zahl an Anträgen für Kurzarbeitergeld zeigt, dass diese Unternehmen bereits schon von diesem Instrument Gebrauch machen.

Informationen zum erleichterten Kurzarbeitergeld unter https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/erleichtertes-kurzarbeitergeld.html

Am 23. März 2020 hat die Bundesregierung weitere Instrumente beschlossen, die nun mit Hochdruck umgesetzt werden. Für sehr kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige, die durch die gegenwärtige Situation in Existenznöte kommen, hat die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm beschlossen. Das Programm sieht schnelle und unbürokratische Zuschüsse für Unternehmen und Selbstständige mit bis zu 10 Mitarbeitern vor, die durch die Corona-Krise Einnahmenausfälle haben. Das Sofortprogramm stellt Unternehmen und Selbstständige bis zu 5 Mitarbeitern einen Zuschuss von maximal 9.000 Euro sowie Unternehmen bis zu 10 Mitarbeitern (jeweils Vollzeitäquivalente) einen Zuschuss von maximal 15.000 Euro für drei Monate zur Verfügung. Der Zuschuss soll insbesondere Miet- und Pachtkosten
decken. Damit der Zuschuss jetzt, wenn es wichtig ist, in vollem Umfang den Unternehmen zu Gute kommt, wird er bei den Steuervorauszahlungen für 2020 nicht berücksichtigt.
Zwar ist der Zuschuss grundsätzlich steuerpflichtig, aber das wirkt sich erst dann aus, wenn die Steuererklärung für 2020 eingereicht werden muss, also frühestens im nächsten Jahr. Nur wenn das Unternehmen oder der Selbständige im Jahr 2020 einen positiven Gewinn erwirtschaftet hat, wird dann auf den Zuschuss der individuelle Steuersatz fällig. Der Bund stellt dafür insgesamt 50 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Bewilligung der Anträge und die Verwaltung des Programms erfolgen durch die Länder. Einige Länder haben bereits mit der Auszahlung von Zuschüssen begonnen. Die entsprechenden Ansprechpartner in den Ländern finden sich auch auf den oben genannten Internetseiten unserer Ministerien.


In dieser aktuellen Situation gilt es, die gesamte Wirtschaft zu stabilisieren und Kettenreaktionen in der Krise zu vermeiden. Deshalb errichten wir einen neuen Wirtschaftsstabilisierungsfonds, der auch großvolumige Stützungsmaßnahmen ermöglicht. Dazu gehören sowohl staatliche Liquiditätsgarantien als auch Maßnahmen zur Stärkung des Eigenkapitals. Der Fonds wird sich auch direkt an Unternehmen beteiligen können. Er wird mit einem Volumen von 100 Milliarden Euro für Kapitalmaßnahmen sowie 400 Milliarden Euro für Liquiditätsgarantien
ausgestattet. Zudem kann der Fonds die genannten Programme bei der KfW mit
bis zu 100 Milliarden Euro refinanzieren. Der Fonds wird auf diese Weise tausende Arbeitsplätze sichern und das Vertrauen in die Stabilität der gesamten Wirtschaft stärken. Dies kommt allen Unternehmen in unserem Land zu Gute, auch kleinen und mittleren Betrieben sowie den Selbstständigen.

Über diese finanziellen Maßnahmen hinaus ändert die Bundesregierung die Insolvenzregeln. Wenn ein Unternehmen in den nächsten Monaten aufgrund der Corona-Krise in Zahlungsschwierigkeiten gerät, muss es vorerst keine Insolvenz anmelden. Auch diese Regelung verschafft den Unternehmen Luft zum Atmen und hilft, eine Brücke zu schlagen hin zu wirtschaftlich wieder einfacheren Zeiten.

 

Mit dem Maßnahmenpaket spannt die Bundesregierung einen umfassenden Schutzschirm über die gesamte Wirtschaft. Die Beschäftigten und Unternehmen können sich in dieser Krise auf den Staat als kraftvollen und handlungsfähigen Akteur verlassen. Für alle Unternehmen, jedweder Größe, stehen Hilfsangebote bereit. Diese gilt es nun zu nutzen. Wir bitten Sie daher, dabei zu helfen, über diese Hilfsangebote vor Ort zu informieren. Gemeinsam gelingt es uns, die Krise zu überwinden.