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Kassensysteme bis 30.09.2020 umstellen

Mit dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen vom 22. Dezember 2016 hat der Gesetzgeber neue Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit der Kassenführung geschaffen, die ab dem 1. Januar 2020 zu erfüllen sind.

Bisher gilt noch eine Schonfrist (Nichtbeanstandung) bis zum 30.09.2020. Einige Bundesländer haben diese bereits auf den 31.03.2021 verlängert (Stand 16.07.2020 gilt diese Verlängerung nicht für Bremen). Spätestens dann müssen die Kassensysteme den Anforderungen entsprechen.

Seit 1.1.2020 werden erhöhte Anforderungen an eine ordnungsgemäße Kassenführung gestellt. Registrierkassen müssen durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) geschützt werden. Zur Umsetzung dieser Anforderungen hat die Finanzverwaltung jedoch eine Nichtbeanstandungsregelung bis Ende September 2020 beschlossen, da noch keine flächendeckende Aufrüstung der elektronischen Aufzeichnungssysteme möglich war.

Bisher gilt noch eine Schonfrist (Nichtbeanstandung) bis zum 30.09.2020.
Einige Bundesländer haben diese bereits auf den 31.03.2021 verlängert.
Stand 16.07.2020 gilt diese Verlängerung nicht für Bremen.
Spätestens dann müssen die Kassensysteme den Anforderungen entsprechen.

Sollte es Ihnen nicht möglich sein die Umrüstung bis zum 30. September 2020 durchzuführen, da Ihnen unverhältnismäßige sachliche und persönliche Härten entstehen, können Anträge auf Erleichterung gemäß § 148 AO beim zuständigen Finanzamt gestellt werden.

Sachliche Härte ist u. a., wenn es trotz intensiver Bemühungen nachweislich unmöglich ist, eine fristgerechte TSE-Aufrüstung bis zum 30. September 2020 umzusetzen. Neben den sachlichen und persönlichen Härten darf die Besteuerung durch die Erleichterung nicht beeinträchtigt werden.

Als Download finden Sie einige Unterlagen, welche Ihnen als Leitfaden und Hilfe dienen sollen.

Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.