Schwangere Frau, Arbeit

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Mutterschutz - wie geht es weiter am Arbeitsplatz?

Mutterschutz ist eines der ältesten Themen im Arbeitsschutz. Er dient dazu, die Arbeitskraft und die Motivation der Schwangeren und der Beschäftigten zu erhalten und ist ein wichtiger Aspekt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die rechtliche Grundlage für diesen besonderen Schutz ist das Mutterschutzgesetz, das im letzten Jahr nach mehr als 65 Jahren in einer neuen Fassung in Kraft trat. Es gilt für alle (werdenden) Mütter in einem Arbeitsverhältnis.

Wie die Balance zwischen gesundheitlichen, juristischen und betriebs-wirtschaftlichen Aspekten gehalten werden kann, möchten wir gerne gemeinsam mit Ihnen diskutieren und laden Sie recht herzlich ein.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Arbeitnehmerkammer Bremen, der Handelskammer Bremen - IHK für Bremen und Bremerhaven, der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie der Gewerbeaufsicht des Landes Bremen statt.

Wichtige Information für alle Betriebe

Arbeitgeber sind seit Januar 2019 verpflichtet, jede Tätigkeit frühzeitig auf mögliche Gefährdungen für eine schwangere oder stillende Frau zu überprüfen.

Diese so genannte Gefährdungsbeurteilung bildet die Basis für Schutzmaßnahmen, die danach festgelegt und angewendet werden. Ob solche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Mutterschutz notwendig sind, müssen Experten für Arbeitsschutz nun für jeden Arbeitsplatz individuell ermitteln – unabhängig davon, ob dieser jemals mit einer Frau besetzt war oder besetzt werden soll.

05.06.2019
Handwerkskammer Bremen, Ansgaritorstraße 24, 28195 Bremen

14:00 - 17:00 Uhr

Dipl.-Biologin Tuku Roy-Niemeier

Telefon 0421 30500-312
Telefax 0421 30500-319
roy-niemeier.tuku@hwk-bremen.de