Maßnahmen auf den Punkt bringen und schnell umsetzen

Die Handwerkskammer Bremen über das „Dritte Entlastungspaket“ der Bundesregierung 

Das „Dritte Entlastungspaket“ der Bundesregierung enthält einzelne sinnvolle Maßnahmen, ist im Detail allerdings noch verbesserungswürdig. So beurteilt die Handwerkskammer Bremen das jüngste Energieentlastungspaket der Bundesregierung. „Positiv ist zu bewerten, dass eine Strompreisbremse gezogen und auch kleine Unternehmen in den Adressatenkreis dieser Maßnahme einbezogen werden sollen. Die über die Strom- und Gaspreisdämpfung beratenden Kommissionen müssen jetzt so schnell wie möglich ihre Arbeit aufnehmen und konkrete Vorschläge machen. Gerade für Unternehmen, die Gas für ihre Fertigungsprozesse benötigen, sind einfach und unbürokratisch zu beantragende Entlastungsmaßnahmen ein wichtiger Schritt, um nicht in wirtschaftliche Schieflage zu geraten“, sagt Kammer-Hauptgeschäftsführer Andreas Meyer.

Schnelligkeit fordert die Handwerkskammer auch bei der geplanten Bereitstellung eines neuen Hilfsprogramms für energieintensive Betriebe, welche die gestiegenen Energiekosten nicht an ihre Kunden weitergeben können. Ein Schritt in die richtige Richtung sei, dass das Energiekostendämpfungsprogramm für einen größeren Kreis von Unternehmen aus besonders energieintensiven Wirtschaftszweigen zugänglich gemacht werden soll.

 Insgesamt sind die Vorschläge der Handwerkskammer zufolge noch ausbaufähig und zu vage formuliert. „Die Betriebe benötigen in dieser schwierigen Situation vor allem Klarheit, ob und auf welche Unterstützung sie zählen können. Deshalb müssen die im Entlastungspaket beschriebenen Maßnahmen und die Voraussetzungen, unter denen sie in Anspruch genommen werden können, schnell konkretisiert, auf den Punkt gebracht und umgesetzt werden“, sagt Thomas Kurzke, Präses der Handwerkskammer Bremen.

05.09.2022

Oliver Brandt
Pressesprecher

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